Glossar

A - wie ASCII
B - wie BlackBerry
C - wie Codec
D - wie Durchschuss
E - wie e-Learning
F - wie Fadenzähler
G - wie Gemeine
H - wie Hurenkind
I - wie Interfacedesign
J - wie Javascript
K - wie Keyvisual
L - wie Ligatur
M - wie Middleware
N - wie Newsletter
O - wie Offsetdruck
P - wie Pagina
Q - wie Quelltext
R - wie Registry
S - wie Skype
T - wie Thumbnail
U - wie Unicode
V - wie Vektorgrafik
W - wie W3C
X - wie XML
Y - wie YUV-Farbmodell
Z - wie Zwiebelfische

Glossar / X

X - wie XML
XHTML (Extensible HyperText Markup Language)
Der W3C-Standard "Extensible HyperText Markup Language" (erweiterbares HTML; Abkürzung: XHTML) ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Darstellung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. Es ist eine Neuformulierung von HTML 4 in XML 1.0: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger HTML, welcher mittels SGML definiert wurde, verwendet XHTML die strengere und einfacher zu parsende SGML-Teilmenge XML als Sprachgrundlage. XHTML-Dokumente genügen also den Syntaxregeln von XML.
XML (Extensible Markup Language)
Die Extensible Markup Language (engl. für "erweiterbare Auszeichnungs-Sprache"), abgekürzt XML, ist ein Standard zur Erstellung maschinen- und menschenlesbarer Dokumente in Form einer Baumstruktur, der vom World Wide Web Consortium (W3C) definiert wird. XML definiert dabei die Regeln für den Aufbau solcher Dokumente. Für einen konkreten Anwendungsfall ("XML-Anwendung") müssen die Details der jeweiligen Dokumente spezifiziert werden. Dies betrifft insbesondere die Festlegung der Strukturelemente und ihre Anordnung innerhalb des Dokumentenbaums. XML ist damit ein Standard zur Definition von beliebigen in ihrer Grundstruktur jedoch stark verwandten Auszeichnungssprachen. Eine Sprache wie XML zur Definition anderer Sprachen nennt man Metasprache. XML ist eine vereinfachte Teilmenge von SGML.
XSL (Extensible Stylesheet Language)
XSL (Extensible Stylesheet Language) ist eine Familie von Sprachen zur Erzeugung von Layouts für XML-Dokumente. Der XSL-Dialekt XSLT kann auch zur Übersetzung/Transformation eines XML-Dialektes in ein anderes Format dienen (meistens in andere XML-Dialekte). Diese Layouts (auch Stylesheets genannt) können in die zu formatierenden XML-Dokumente eingebunden werden, wobei sich die Layouts speziellen Medien zuordnen lassen. So ist es möglich, ein Layout zum Drucken und ein Layout für die Darstellung am Computer zu verwenden.
X.25
X.25 ist eine von der ITU-T standardisierte Protokollfamilie für großräumige Computernetze (WANs) über das Telefon-Netzwerk. Der Standard definiert die physikalische Schicht, Sicherungsschicht und Netzwerkschicht (Schicht 1 bis 3) des OSI-Modells. International wird X.25 als packet switching network (Paketvermitteltes Netzwerk) verkauft, meistens von Telefongesellschaften. Produktname sowohl bei der Deutschen Telekom als auch bei der Österreichischen Telekom ist Datex-P.
X.400
X.400, oft auch Message Handling System (MHS) genannt, ist ein e-Mail-System und die einzige verbliebene Alternative zu Internet e-Mail. Der Standard wurde 1984 durch die CCITT (heute ITU) herausgegeben und 1988 erweitert. Die ISO bezeichnet das System in ihrer Norm ISO 10021, die auf X.400 (1988) basiert, als Message Oriented Text Interchange System (MOTIS).
X.500
Der X.500-Standard der ITU-T ist ein Begriff aus der Computertechnik, er beschreibt den Aufbau eines Verzeichnisdienstes. Auf diesen Verzeichnisdienst kann global zugegriffen werden. Es gibt keine vollständige Implementierung von X.500, da der Standard sehr umfangreich ist und auf einem ISO/OSI-Stack aufsetzt, was die Implementierung schwierig und rechenintensiv machte und damit einen Erfolg verhinderte. Die Aufgabe als Informationsdienst, für die X.500 ursprünglich als Nachfolger von Gopher entworfen wurde, werden heute weitgehend vom WWW übernommen.