Glossar

A - wie ASCII
B - wie BlackBerry
C - wie Codec
D - wie Durchschuss
E - wie e-Learning
F - wie Fadenzähler
G - wie Gemeine
H - wie Hurenkind
I - wie Interfacedesign
J - wie Javascript
K - wie Keyvisual
L - wie Ligatur
M - wie Middleware
N - wie Newsletter
O - wie Offsetdruck
P - wie Pagina
Q - wie Quelltext
R - wie Registry
S - wie Skype
T - wie Thumbnail
U - wie Unicode
V - wie Vektorgrafik
W - wie W3C
X - wie XML
Y - wie YUV-Farbmodell
Z - wie Zwiebelfische

Glossar / I

I - wie Interfacedesign
Icann (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers)
Internationale, private nicht-kommerzielle Organisation, die das Domain-Name-System koordiniert.
Image Map
Image Maps definieren Bildbereiche einer HTML-Seite, die als Link fungieren.
Indizierte Farben
In der Computergrafik bezeichnet man mit indizierten Farben eine Methode zur Speicherung einer Rastergrafik. Indizierte Farben finden sowohl bei Grafikformaten als auch bei diversen Grafikstandards Verwendung. Die natürlichste Art, die Farbinformationen eines Pixels zu kodieren, ist, in der Datenstruktur jedes Pixels direkt die Werte der einzelnen Farbkanäle anzugeben, die jedoch einen hohen Speicherbedarf haben. Bei Bilddaten mit 256 oder weniger unterschiedlichen Farben gibt es eine weniger speicherintensive Methode, die sich einer sogenannten Farbtabelle (manchmal Farbpalette genannt) bedient.
Interaktive Medien
Als interaktive Medien bezeichnet man synchrone und asynchrone technische Kommunikationsmittel, die nichtlinear genutzt werden können. Ob ein Medium interaktiv genutzt werden kann, ist keine binäre Ja-Nein-Entscheidung, sondern eine graduelle; sinnvoll ist es, nach dem Grad der Interaktivität verschiedene Interaktivitätslevel zu unterscheiden.
Interfacedesign
Interfacedesign oder auch Schnittstellendesign ist eine Disziplin des Designs, die sich mit der Schnittstelle, (engl. Interface) - genauer: der Benutzerschnittstelle - zwischen Mensch und Maschine beschäftigt. Sie ist damit ein Teilbereich der Mensch-Computer-Interaktion.
Interlaced
Das Zeilensprungverfahren (engl. Interlace) findet bei der Aufnahme, Bearbeitung und Darstellung von Bildern Verwendung. Bei der Darstellung von Fernsehsignalen wird es speziell bei Geräten, welche auf dem Prinzip der Bildröhre basieren, genutzt. Es wurde mit der Intention entwickelt, die Signale mit einer möglichst geringen Bildwiederholungsfrequenz - und damit geringer Übertragungsbandbreite - flimmerfrei auf dem Darstellungsgerät anzuzeigen. Dabei baut sich ein vollständiges Bild (Frame) aus zwei unterschiedlichen Halbbildern auf. Bei der Bildentstehung werden für das erste Halbbild nur die ungeraden Zeilen des Ausgabegeräts dargestellt, ist dieses komplett, wird das zweite Halbbild aus den geraden Zeilen aufgebaut. Das menschliche Auge integriert dann die Zeilensprünge zu einem Gesamtbild.
Internet
Online-Informationssystem. Es handelt sich um einen weltweiten Verbund von mehreren Millionen Computern. In der Anfangsphase des Internet (1969) stand zunächst die militärische, später die wissenschaftliche Nutzung im Vordergrund. Inzwischen nutzen mehrere hundert Millionen Menschen die Services des Internet. Das Internet hat im Gegensatz zu kommerziellen Online-Diensten keinen offiziellen Betreiber. So ist das Das World Wide Web, das häufig fälschlicherweise mit dem Internet gleichgesetzt wird, nur eines von vielen Angeboten. Weitere wichtige Internet-Dienste sind: E-Mail, FTP, Gopher und IRC. Wer das Internet nutzen will, muss sich bei einem Online-Dienst oder direkt bei einem Provider anmelden.
Intranet
Ein Intranet ist ein Rechnernetzwerk, das auf den gleichen Techniken wie das Internet (TCP/IP, HTTP) basiert, jedoch nur von einer festgelegten Gruppe von Mitgliedern einer Organisation genutzt werden kann.
IMAP (Internet Message Access Protocol)
Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Das IMAP-Protokoll erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen e-Mails. Im Gegensatz zum weiter verbreiteten POP3-Protokoll verbleiben die Mails in der Regel auf dem Mailserver, und werden nur bei Bedarf auf den Client-Rechner übertragen.
IP (Internet Protocol)
Das Internet Protocol (IP) (deutsch: Internetprotokoll) ist ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. Es ist eine (bzw. die) Implementierung der Internet-Schicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungsschicht (Network Layer) des OSI-Modells.
IP-Adresse
Eine IP-Adresse (Internet-Protocol-Adresse) ist eine Nummer, die die Adressierung von Rechnern und anderen Geräten in einem IP-Netzwerk erlaubt. Technisch gesehen ist die Nummer eine 32- oder 128-stellige Binärzahl.
ISO 8859
Die Normenfamilie ISO 8859, genauer ISO/IEC 8859, der Internationalen Organisation für Normung definiert zur Zeit in 15 verabschiedeten und einer verworfenen Teilnorm verschiedene 8-Bit-Zeichensätze für die Informationstechnik. Eng verwandt sind die jeweils entsprechenden Teilnormen ISO-8859 (mit Bindestrich, ohne »/IEC«), die sich lediglich durch zusätzliche nicht darstellbare Steuerzeichen an den in ISO 8859 freien Positionen unterscheiden.
ISO 8859-1 / Latin-1, Westeuropäisch
ISO 8859-1 versucht möglichst viele Sonderzeichen westeuropäischer Sprachen abzudecken. Da zur Vollständigkeit neben dem Eurosymbol vor allem für Französisch einige Zeichen fehlen, wurde ISO/IEC 8859-15 geschaffen.
ISO 8859-2 / Latin-2, Mitteleuropäisch
ISO 8859-2 versucht, möglichst viele Sonderzeichen mittel- und teilweise südosteuropäischer, überwiegend slawischer Sprachen abzudecken.
ISO 8859-3 / Latin-3, Südeuropäisch
ISO 8859-3 versucht alle Sonderzeichen der südeuropäischen Sprachen abzudecken.
ISO 8859-4 / Latin-4, Baltisch
ISO 8859-4 versucht alle Sonderzeichen der nordeuropäischen Sprachen abzudecken.
ISO 8859-5, Kyrillisch
ISO 8859-5 versucht alle Zeichen der kyrillischen Alphabete abzudecken. Aus verschiedenen Gründen sind aber KOI8-R (Russisch), KOI8-U (Ukrainisch) und Windows-1251 weiter verbreitet.
ISO 8859-6, Arabisch
ISO 8859-6 enthält zwar alle Buchstaben des arabischen Alphabets, jedoch nicht die mitunter notwendigen Vokalzeichen, weswegen es nicht sehr häufig eingesetzt wird. Die Zusatzbuchstaben aus dem Persischen und anderen Sprachen fehlen völlig.
ISO 8859-7, Griechisch
ISO 8859-7 enthält alle Zeichen des neugriechischen Alphabets, die teilweise auch in der Mathematik gebraucht werden.
ISO 8859-8, Hebräisch
ISO 8859-8 enthält alle Konsonanten des hebräischen Alphabets, aber nicht die Vokalzeichen.
ISO 8859-9 / Latin-5, Türkisch
ISO 8859-9 versucht alle Sonderzeichen der türkischen Sprache abzudecken. Sein Vorgänger ist ISO 8859-3 bzw. ISO 8859-1, wobei die türkischen die isländischen Sonderzeichen ersetzen.
ISO 8859-10 / Latin-6, Nordisch
ISO 8859-10 versucht alle Sonderzeichen der nordeuropäischen Sprachen abzudecken. Sein Vorgänger ist ISO 8859-4.
ISO 8859-11, Thai
ISO 8859-11 versucht möglichst viele Zeichen der thailändischen Schrift abzudecken.
ISO 8859-13 / Latin-7, Baltisch
ISO 8859-13 versucht möglichst viele Sonderzeichen der baltischen und skandinavischen Sprachen abzudecken wie auch ISO 8859-4 (Latin-4, eher baltisch) und ISO 8859-10 (Latin-6, eher nordisch), denen einige Zeichen fehlten.
ISO 8859-14 / Latin-8, Keltisch
ISO 8859-14 versucht alle Sonderzeichen keltischer und einiger anderer westeuropäischer Sprachen abzudecken.
ISO 8859-15 / Latin-9, Westeuropäisch
ISO 8859-15 versucht möglichst viele Sonderzeichen vorwiegend westeuropäischer Sprachen abzudecken und deckt im Gegensatz zu ISO 8859-1 auch Französisch und Finnisch komplett ab und beinhaltet das Eurozeichen. Windows-1252 deckt den Zeichenvorrat beider ISO-8859-Zeichensätze ab, aber nur die aus Latin-1 an denselben Positionen; in Latin-9 hinzugekommene Zeichen befinden sich dort im Bereich 8016–9F16.
ISO 8859-16 / Latin-10, Südosteuropäisch
ISO 8859-16 versucht möglichst viele Sonderzeichen europäischer Sprachen abzudecken, darunter vor allem die südosteuropäischen Sprachen wie: Albanisch, Kroatisch, Ungarisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch und Slowenisch aber auch Finnisch, Französisch, Deutsch und irisches Gälisch (neue Rechtschreibung). Im Vergleich zu seinen Geschwistern legt ISO 8859-16 viel mehr Wert auf Buchstaben mit Diakriten und verzichtet dafür auf andere (Satz-)Zeichen.
ISP (Internet Service Provider)
Ein Internetdienstanbieter (englisch Internet Service Provider (ISP); im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider genannt) bietet in der Regel gegen Entgelt verschiedene technische Leistungen an, die für die Nutzung oder den Betrieb von Internet-Diensten erforderlich sind. Die Leistungen werden grob in zwei Bereiche unterteilt: Hosting und Zugang. Nur wenige ISPs decken beide Bereiche komplett ab. Die meisten, insbesondere kleinere Internetdienstanbieter, beschränken sich sogar auf sehr kleine Teilbereiche. Größere Provider bieten hingegen Produkte an, die Leistungen aus beiden Bereichen umfassen. Zu den ISPs zählt allerdings auch der Content-Provider.